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Die 1986 errichtete Stiftung hat die Aufgabe, Kulturgut, das einen besonderen Bezug zu Baden-Württemberg hat, zu sichern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu gehört in erster Linie Archiv-und Bibliotheksgut. Finanziert wird auch der Ankauf von Objekten, die für die Geschichte und Kultur des Landes von besonderer Bedeutung sind. Bis Ende 2003 hat die Stiftung 175 Projekte gefördert, die der Erhaltung, Erschließung und Ergänzung der schriftlichen Überlieferungen des Landes dienten. Ein Schwerpunkt bildeten auch baden-württembergische Gymnasialbibliotheken mit wertvollen Altbeständen sowie für die Landesgeschichte wichtige Archive des Adels. Zu den besonders bedeutsamen Erwerbungen, die von der Stiftung gefördert wurden, gehören ausgewählte Inkunablen, die Musikaliensammlung sowie ein Teil der Handbibliothek des Joseph Freiherrn von Laßberg aus der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen und die Großherzoglich Badische Hofbibliothek aus dem Neuen Schloss in Baden-Baden. Mit Hilfe der Stiftung konnten auch das Archiv von Ernst Jünger und der Nachlass von Alfred Döblin gesichert werden. Über die Angelegenheiten der Stiftung entscheidet ein ehrenamtlicher Stiftungsrat, dem der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie sechs weitere sachverständige Mitglieder aus dem Bereich der wissenschaftlichen Bibliotheken und des Archivwesens des Landes angehören. Sie werden für jeweils 5 Jahre vom Vorsitzenden bestellt. Die Geschäfte der Stiftung werden vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst geführt.
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