Seiteninhalt

Spielpläne & Termine

Die Vielfalt unseres kulturellen Angebots

Highlights

Ausführliche Informationen zum Programm und Ablauf lesen Sie in den Highlights.

Weiter zur Rubrik "Highlights"

Veranstaltungen

Die Veranstaltungen auf einen Blick lesen Sie unter der Rubrik Freizeit & Feste.

Weiter zur Rubrik "Veranstaltungskalender"

23.02.2019 "Struwwelpeter - Shockheaded Peter"

STRUWWELPETER – SHOCKHEADED PETER (im Abo)
Phelim McDermott, Julian Crouch, Martyn Jacques und Musik von The Tiger Lillies
am Samstag, 23. Februar 2019, um 19:30 Uhr
Einführung in das Theaterstück um 19:00 Uhr im Rathaus
 
An Heiligabend 1844 legte der Arzt und Psychiater Heinrich Hoffmann seinem dreijährigen Sohn ein schmales Heft mit selbst verfassten Geschichten und Zeichnungen unter den Weihnachtsbaum. Zu diesem Zeitpunkt ahnte er nicht im Geringsten, dass seine „lustigen Geschichten und drolligen Bilder“ bald zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Kinderbüchern zählen würden. Und bis heute wandeln die eigensinnigen Figuren aus Hoffmanns STRUWWELPETER durch die Kinderzimmer: Paulinchen, die mit dem Feuer spielt, Konrad, der leidenschaftlich an seinem Daumen lutscht, oder Hans Guck-in-die-Luft, der mit seinem Kopf lieber in den Wolken hängt – gemein ist ihnen allen ihre Widerspenstigkeit, der ein jähes, kompromissloses Ende gesetzt wird.
In der schrillen Junk-Oper für Erwachsene von Phelim Mc-Dermott, Julian Crouch und Martyn Jacques kehren die unfolgsamen Kinder wieder. Die musikalische Struwwelpeteriade verortet die bekannten Warngeschichten in einem Kabinett der Skurrilitäten, durch das ein nicht minder bizarrer Theaterdirektor – nach eigenen Angaben „derr Grrößte / Schauspieler / Allerr Zeiten“ – führt. Mit der Musik des britischen Kult-Trios „The Tiger Lillies“, die sich zwischen Avantgarde-Punk, Kunstlied und Zirkusmusik bewegt, entsteht ein schaurig-extravaganter Abend voll schwarzen Humors.
 
SHOCKHEADED PETER wurde 1998 am West Yorkshire Playhouse in Leeds uraufgeführt. Mit der Übersetzung von Andreas Marber löste das Stück kurze Zeit später ein Struwwelpeter-Fieber auf deutschen Bühnen aus, das bis heute anhält.