Ausstellungen in 2026
Ausstellung in der Pfarrscheuer Ilshofe „HOLZ - BLAU skulptur und malerei“ von Ulrike Wilkens-Eppinger und Eberhard Hager
Ulrike Wilkens-Eppinger: Malerei auf Leinwand
Eberhard Hager: Figürliches Schnitzen in Holz
18. September bis 11.Oktober 2026
Unterschiedlicher könnten die Arbeitsweisen beider Kunstschaffender nicht sein.
Und doch oder gerade deshalb teilen sich die beiden seit Jahren ein Atelier.
So entstand die Idee einer gemeinsamen Ausstellung in der Pfarrscheuer Ilshofen.
Ulrike Wilkens-Eppinger
In ihrer Malerei arbeitet sie mit dem Ausdruck der Farben, verwendet Pigmente, Erdfarben, Ölfarbe und Kreiden.
Nach intensiver Bearbeitung von Themen wie „Kühe“, „Pflanzenpollen“ oder „Lotus“, verbleiben ihre Bilder in den letzten Jahren vorwiegend im Abstrakten, in Vielschichtigkeit und Transparenz.
Beim Betrachten ist man eingeladen, im Bild der eigenen Phantasie freien Lauf zu lassen,
im Raum des Bildes spazieren zu gehen oder zu verweilen.
Eine Bedeutung ist nicht festgelegt.
Eberhard Hager
Die Holzbildhauerei beschäftigt Eberhard Hager schon seit seiner Studentenzeit.
Mit Schnitzbeitel oder Kettensäge modelliert er Skulpturen aus unterschiedlichen Hölzern, von mannshohen Baumstämmen bis hin zu handgroßen Stücken auf der Werkbank.
Dem rohen, statischen Material wird Leben eingehaucht. Innere Bilder werden zu begreifbaren Formen umgesetzt. Oft sind es nur kleine Bewegungen, in Holz festgehalten, die der Figur einen lebendigen Schwung verleihen.
Die Bildhauerei mit Holz benötigt viel Zeit und Ruhe. Langsam, Span um Span schält sich ein Körper aus dem Holz, es dauert Tage, Wochen, manchmal Monate, bis das Ergebnis erreicht ist.
Wie die Entstehungsdauer spielt auch die Vergänglichkeit eine Rolle. Holz verwittert und die Werke dürfen dem natürlichen Altern unterworfen sein, wenn sie im Freien aufgestellt sind. Das gehört zur grundlegenden Philosophie des Bildhauers. Stücke unterschiedlichen Alters sind ausgestellt und manchen verleiht die Patina der Jahre einen besonderen Charme.
Vernissage:
Freitag, 18. September 2026 um 18.00 Uhr
Öffnungszeiten:
| Sonntag, 20. September 2026 | 13.00 bis 17.00 Uhr |
| Samstag, 26. September 2026 | 11.00 bis 18.00 Uhr (Töpfermarkt) |
| Sonntag, 27. September 2026 | 11.00 bis 18.00 Uhr (Töpfermarkt) |
| Sonntag, 04. Oktober 2026 | 13.00 bis 17.00 Uhr |
| Sonntag, 11. Oktober 2026 | 13.00 bis 17.00 Uhr |
Ausstellung in der Pfarrscheuer Ilshofen „Generationen Ausstellung – von 1900 bis heute“ von Familie Rummler aus Obersteinach
16. Oktober bis 15. November 2026
Kunst liegt im Blut der Familie Rummler. Bereits Leonhard Rummler malte um das Jahr 1900 einige für die damalige Zeit detaillierte Bilder.
Sein Sohn Friedrich fand seine Leidenschaft in der Ölmalerei, insbesondere mit ländlichen Motiven. Auch in schwierigen Zeiten hielt er an seinem Hobby fest, obwohl ihm als Bauer während der Kriege und im Alltag kaum Zeit dafür blieb.
Eine Generation später war es Erich, der die Gabe zum Malen geerbt hatte. Er übte es nicht aktiv als Hobby aus, sondern nur durch Nachfrage der Kinder. So wurde kurzerhand am Esstisch ein Hase, ein Pferd oder ein Löwenzahn mit Bleistift skizziert.
In der nächsten Generation beschäftigten sich einige Kinder mit der Kunst. Am intensivsten widmete sich Helga Rummler- Bauer der Malerei.
Sie besuchte verschiedene Kurse und hat Anfang der 2000er auch Ausstellungen gemacht. Dabei arbeitete sie mit verschiedenen künstlerischen Techniken wie Aquarell, Acryl oder Zeichnungen.
Die Begabung wurde auch an ihre Kinder weitervererbt. Heute ist es Maris Bauer, die kaum ohne Stift und Papier oder ihr Tablet anzutreffen ist – immer bereit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.
Die Ausstellung zeigt wie sich das Ausüben eines Hobbies im Laufe von 100 Jahren innerhalb einer Familie entwickelt hat.
Vernissage:
Freitag, 16. Oktober 2026 um 18.30 Uhr
Öffnungszeiten:
| Sonntag, 18. Oktober 2026 | 13.00 bis 17.00 Uhr |
| Sonntag, 25. Oktober 2026 | 13.00 bis 17.00 Uhr |
| Sonntag, 01. November 2026 | 13.00 bis 17.00 Uhr |
| Sonntag, 08. November 2026 | 13.00 bis 17.00 Uhr |
| Sonntag, 15. November 2026 | 13.00 bis 17.00 Uhr |
Ausstellungen in 2027
Ausstellung in der Pfarrscheuer Ilshofen „Besonderheiten aus Hohenlohe, wenn Türen Geschichten erzählen!“ von Achim Kircher
19. März bis 11. April 2027
Nach langer Pause findet wieder eine Kunstausstellung in der Pfarrscheuer der Stadt Ilshofen von Achim Kircher statt. Diesmal zeigt der Hohenloher Künstler Achim Kircher ausgewählte Werke seiner vorwiegend aquarellierten Arbeiten. Schon als Kind wurde sein zeichnerisches und malerisches Talent von seiner Mutter entdeckt und gefördert. In seiner Schulzeit, in der er bereits einen bedeutsamen Preis durch das Kultusministerium zuerkannt bekam, lag es für ihn nahe, eine Lehre in einem fachbezogenen, gestalterischen Beruf anzugehen. So erhielt er weitere Inspiration vom Haller Architekten und Kunstmaler Walter Schuch, bei dem er eine Ausbildung als Bauzeichner absolvierte.
Danach noch eine handwerkliche Lehre bei der Zimmerei Roland Schwab in Enslingen, die er als 1. Kammersieger der Region Franken abschloss. Autodidaktische und berufliche Weiterbildung in der französischen Schweiz, am Genfer See, in Oberbayern, im Tiroler Lechtal, im Salzkammergut und sehr viele Reisen nach Südtirol und in den Trentino erbrachten neue Blickwinkel und beförderten seinen Malstil. Er stellte sich der nicht einfachen Herausforderung, die Farbe Weiß auf Schneefeldern und Gletschern in den Bergen authentisch wiederzugeben. Wie er sie meisterte ist in der Ausstellung zu sehen. Daneben finden sich auch heimische Motive aus der hohenlohischen Umgebung: typische Landschaften, Ortsansichten, Gebäude und Brücken werden vielen Besuchern vertraut vorkommen. Auf den meisten Bildern ist deutlich zu sehen, wie sich Achim Kircher akribisch verschiedenen Details zuwendet, ob es eine geschnitzte Türe im Lechtal ist oder das ausgefeilte Fachwerk, das vor allem alte Zimmermannskunst zeigt.
Der Eintritt ist frei, eine Spende zugunsten des Museums wäre angebracht!
Vernissage: Freitag, 19. März 2027 um 18.00 Uhr
Öffnungszeiten:
| Sonntag, 21. März 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Sonntag, 28. März 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Sonntag, 04. April 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Sonntag, 11. April 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
Ausstellung in der Pfarrscheuer Ilshofen „MIKRO- UND MAKROKOSMOS IN ILSHOFEN“ von Solveig Kunz und Joachim Wiedmann
23. April bis 16. Mai 2027
Einblick in ihre Sichtweisen geben zwei Fotokünstler in einer neuen Kunstausstellung in der Pfarrscheuer in Ilshofen: Schönheit und Vergänglichkeit der Pflanzen- und Tierwelt fängt Solveig Kunz aus Crailsheim durch die Fotolinse ein - sie bringt den Betrachtern eine Welt näher, die ebenso nah wie unbekannt ist. Ihre Bilder lassen sich aber auch abstrakt auffassen, als wären die gezeigten Motive nur Anlass zum Arrangieren von Farben und Formen.
Fast den umgekehrten Weg geht Joachim Wiedmann aus Ludwigsburg, seine Schnell- und Schnappschüsse machen eine scheinbar vertraute Lebenswirklichkeit im künstlerischen Zusammenhang neu erlebbar. Selbst touristische Motive, die in modernen Medien das Verlangen nach Konsum wecken sollen, werden dadurch neu und wie vertraute, persönliche Erinnerungen präsentiert.
Beide Künstler kennen sich privat und zeigen ihre Werke gerne gemeinsam.
Vernissage: Freitag, 23. April 2027 um 18.00 Uhr
Öffnungszeiten:
| Sonntag, 25. April 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Sonntag, 02. Mai 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Sonntag, 09. Mai 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Sonntag, 16. Mai 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
Ausstellung in der Pfarrscheuer Ilshofen „Ebru und Zeichnung“ von Emine Kökten
11. Juni bis 30. Juni 2027
Farben können manchmal zu einer Sprache für Gefühle werden, die wir nicht mit Worten ausdrücken können. Ein Tropfen Farbe, der auf das Wasser fällt, beginnt eine ganz eigene Reise – ähnlich wie der Lebensweg eines Menschen. Die in dieser Ausstellung gezeigten Ebru-Arbeiten und Zeichnungen sind Ausdruck einer inneren Entdeckungsreise, in der Farben, Formen und Gefühle miteinander verbunden werden.
Ebru, eine traditionelle türkische Kunstform, lebt von Geduld, Harmonie und Ausgeglichenheit. Jedes Muster auf dem Wasser ist einzigartig; kein Werk gleicht dem anderen. Gerade darin erinnert uns Ebru an das Leben selbst: Jeder Moment ist besonders und jede Spur unverwechselbar.
In ihren Zeichnungen versucht sie, mit der Einfachheit der Linie die Tiefe von Emotionen sichtbar zu machen. Manchmal kann eine kleine Linie der Anfang einer großen Geschichte sein. Mit Farben und Formen möchte sie die Betrachterinnen und Betrachter dazu einladen, ihre eigene Fantasiewelt zu entdecken.
Auf ihrem Lebensweg von der Türkei nach Deutschland wurde die Kunst für sie zu einer Brücke zwischen Kulturen. Mit Ebru und Zeichnungen möchte sie sowohl ein Stück dieses kulturellen Erbes weitertragen als auch Menschen auf unterschiedliche Weise berühren.
Diese Ausstellung ist eine kleine Begegnung, gestaltet durch die Sprache der Farben.
„Ich wünsche mir, dass jedes Werk Ihnen ein Gefühl, eine eigene Geschichte oder vielleicht sogar ein Stück von Ihnen selbst schenkt.“
Emine Kökten
Kunterbunt Kunst
Als Highlight besteht während den Öffnungszeiten für Kinder ab vier Jahren und Erwachsene die Möglichkeit Ebru selbst auszuprobieren.
Vernissage: Freitag, 11. Juni 2027 um 18.00 Uhr
Öffnungszeiten:
| Mittwoch, 16. Juni 2027 | 15.00 bis 17.30 Uhr |
| Mittwoch, 23. Juni 2027 | 15.00 bis 17.30 Uhr |
| Mittwoch, 30. Juni 2027 | 15.00 bis 17.30 Uhr |
Ausstellung in der Pfarrscheuer Ilshofen „Spuren im Sand“ von Else Däuber
17. September bis 03. Oktober 2027
Persönliches über die Künstlerin Else Däuber
Else Däuber stellt nun zum 6. Mal in der Pfarrscheuer in Ilshofen aus. Unter dem Titel „Spuren im Sand“ präsentiert sie vielfältige abstrakte Bilder. Das bestimmende Thema der Bilder ist die Wüste und das Arbeiten mit Sand. Auch Bilder in Aquarell werden zu sehen sein.
Die Arbeiten der letzten Jahre bilden das Fundament, die sichtbaren Spuren eines konsequenten künstlerischen Weges.
Die abstrakten Bilder sind von der rauen Ästhetik und der meditativen Weite der Wüste inspiriert. Die Ausstellung lädt die Besucher ein, die Kraft der Farben und des Materials zu entdecken.
Durch zahlreiche Ausstellungen ist Else Däuber weit über den Hohenloher Raum bekannt und hat sich in Künstlerkreisen einen guten Namen erworben.
Vernissage: Freitag, 17. September 2027 um 18.30 Uhr
Öffnungszeiten:
| Sonntag, 19. September 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Samstag, 25. September 2027 | 11.00 bis 18.00 Uhr (Töpfermarkt) |
| Sonntag, 26. September 2027 | 11.00 bis 18.00 Uhr (Töpfermarkt) |
| Sonntag, 03.Oktober 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
Ausstellung in der Pfarrscheuer Ilshofen „Zwei Künstler – Zwei Blickwinkel“ von Jürgen Pecho und Manfred Bretter
15. Oktober bis 07. November 2027
Jürgen Pecho, Künstler aus Kupferzell, arbeitet mit Acryl auf Leinwand. Sein Thema und seine Frage an den Betrachter:
FACES
Gesichter, Leinwand für die Seele oder geöffneter Theatervorhang?
Jedes Gesicht erzählt eine Geschichte. Ist sie wahr oder versucht es, die wahre Geschichte zu verbergen?
Der Künstler lädt ein, seine Bilder in diesem Kontext zu betrachten und sich zu fragen:
Was sehe ich? Was erkenne ich? Wie fühle ich mich beim Betrachten und bin ich bereit, meine eigene Geschichte darin zu erkennen?
Jürgen Pecho sieht sich beim Malen jedes einzelnen Bildes genau mit diesen Fragen konfrontiert und stellt sich damit der Aufgabe, über das Äußere eines Gesichts zum Inneren des portraitierten Menschen zu gelangen.
Er arbeitet mit kräftigen Farben, verschiedenen Techniken und großer Intensität und verschmilzt während des schöpferischen Prozesses immer mehr mit dem Werk, das er gerade erschafft. Es ist ihm wichtig seiner Intuition ausreichend Freiraum zu lassen und damit Einblicke in sein Inneres zu erlauben.
„Wenn ich eins bin mit dem Motiv, bewegt sich der Pinsel wie von selbst über die Leinwand und zeichnet dabei ein Stück weit meine eigene Seele nach.“
Manfred Bretter ist ein Künstler aus tiefer Überzeugung – Maler und Singer Songwriter seit über fünf Jahrzehnten. Sein Blick auf die Welt ist offen und liebevoll, frei von Urteilen, getragen von echtem Interesse am Menschen in seiner ganzen Tiefe. In allem, was ihm begegnet, sucht er das Schöne, das Wahrhaftige, das Verbindende.
Für Manfred ist die Welt ein wunderbarer Ort voller Möglichkeiten, wenn man bereit ist, hinzusehen und zu erkennen. Diese Haltung durchzieht sein Leben und seine Arbeit. Mit seiner Musik berührt er Herzen, mit seiner Malerei bringt er Licht, Wärme und eine besondere Energie in die Räume der Menschen. Immer wieder wird ihm gespiegelt, dass seine Bilder Kraft ausstrahlen – und genau darin liegt sein Glück und sein Sinn.
Er liebt das Leben, er liebt seine Arbeit, und er liebt die Liebe. Und all das fließt sichtbar, hörbar und spürbar in seine Kunst hinein.
Sowohl bei der Vernissage als auch bei der Finissage wird Livemusik zu hören sein.
Vernissage: Freitag, 15. Oktober 2027 um 18.00 Uhr
Öffnungszeiten:
| Sonntag, 17. Oktober 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Samstag, 23. Oktober 2027 | 17.00 bis 20.00 Uhr |
| Sonntag, 24. Oktober 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Samstag, 30. Oktober 2027 | 17.00 bis 20.00 Uhr |
Sonntag, 31. Oktober 2027 | 14.00 bis 17.00 Uhr |
Finissage: Sonntag, 07. November 2027 um 14.00 Uhr

























