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Stadtnachrichten

Der neue Theaterspielplan ist da

Folgende Stücke werden von der Württembergischen Landesbühne Esslingen in der Roland-Wurmthaler-Halle Ilshofen aufgeführt:
 
„BACKBEAT – DIE BEATLES IN HAMBURG”  (im Abo)
von Iain Softley & Stephen Jeffreys nach dem gleichnamigen Spielfilm
am Samstag, 19. Oktober 2019, um 19:30 Uhr;
 
Hamburg, 1960. Die Musiker John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Pete Best und Lennons bester Freund aus Kunstakademie-Tagen, Stuart Sutcliffe, treten als Band ihr Engagement im Musikclub "Kaiserkeller" an. Die Bezahlung ist mies, die Unterkunft schäbig und die Zuhörerschaft, die sich im Wesentlichen aus dem Rotlichtmilieu St. Paulis rekrutiert, reagiert nicht gerade mit Beifallsstürmen auf die Band aus Liverpool. Doch die fünf geben alles und finden mit der Zeit ihr eigenes Publikum. Unter anderem Klaus Voormann (der später das Cover des Beatles-Albums "Revolver" entwarf) und die junge Fotografin Astrid Kirchherr. Stu Sutcliffe und sie verlieben sich und werden ein Paar. Langsam aber sicher entwickelt sich die Band zum angesagten Geheimtipp der "Großen Freiheit". Doch Stu erscheint immer häufiger zu spät oder gar nicht zu Proben und Auftritten. Sein Interesse gilt mehr der Malerei und der Liebe als der Musik. So muss Paul wiederholt dessen Basspart übernehmen. Als Stu auch noch die Schallplattenaufnahmen als Begleitband von Tony Sheridan verpasst, kommt es zu einem Streit, an dem die Band und die Freundschaft der Musiker zu zerbrechen droht. John, der die Karriere als Musiker deutlich vor Augen hat, stellt Stu vor die Wahl: Er muss sich entscheiden zwischen einem Leben als Musiker oder als Künstler.
 
"Backbeat“ ist eine Rock’n’Roll-Bühnenshow und erzählt mit einer Live-Band und frühen Lennon-McCartney-Songs wie "I Saw Her Standing There", "Love Me Do"“und "P.S. I Love You" und anderen großen Hits wie "Johnny B. Goode" oder "Twist And Shout" den turbulenten Karriereanfang der Beatles in Hamburg und die wahre wie tragische Geschichte des fünften Beatles, Stuart Sutcliffe. Vorlage für die Bühnenfassung ist das Drehbuch des britischen Regisseurs Iain Softley aus dem Jahr 1994.

 

„FAUST I RELOADED“ (im Abo)
von Johann Wolfgang von Goethe
am Samstag, 23. November 2019, um 19:30 Uhr
 
Der etwas in die Jahre gekommene Dr. Heinrich Faust steckt in der Krise: Wissen tut er alles, erlebt hat er nichts. Statt sich einen Porsche zu kaufen, schließt er einen Pakt mit dem Teufel, verfuhrt die junge Margarete, richtet nicht nur sie und ihre Familie, sondern auch das gemeinsame Kind zugrunde - und macht sich aus dem Staub. Wozu das alles? Das fragen sich zwei Moderatoren und haben ihn in ihre Show eingeladen. Es kommt, wie es kommen muss: Faust hat Besseres zu tun. Statt sich auf ihrer Couch die Seele aus dem Leib zu reden, reist er lieber um die Welt und die beiden sind auf sich allein gestellt. Mit hemdsärmeligen, absurden, aber auch überraschenden Mitteln versuchen sie herauszufinden, was es auf sich hat mit diesem Faust. Damals, heute und überhaupt ...
 
"Faust I - Reloaded" stellt Goethes Klassiker der Weltliteratur auf den Kopf und bedient sich dafür beim Frühstücksfernsehen, bei vorabendlichen Kochshows, (mehr oder weniger) intellektuellen Late-Night-Talks, Facebook, YouTube, Castingshows und bei dem einen oder anderen Song - und landet doch immer wieder bei Goethe.

 

„EIN GANZES LEBEN“ (im Abo)
von Robert Seethaler
am Samstag, 14. Dezember 2019, um 19:30 Uhr
 
Andreas Egger ist ein einfacher Mann. Im Alter von ungefähr vier Jahren – so genau weiß das keiner – muss er als uneheliches Kind nach dem Tod der Mutter aus Wien aufs Land zu seinem Onkel ziehen. So kommt er als kleiner Junge in das Tal, in dem er sein ganzes Leben verbringen wird. Er wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran und schließt sich als junger Mann einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Dann kommt der Tag, an dem Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der Liebe seines Lebens, die ihm jedoch durch ein tragisches Unglück wieder genommen wird. Er lernt, die Schicksalsschläge, die ihn im Laufe seines sieben Jahrzehnte langen Lebens ereilen, zu ertragen. Als der Weltkrieg kommt, meldet er sich freiwillig, doch man will ihn nicht haben. Schließlich muss er aber doch an die Ostfront. Erst viele Jahre später, als er seinen letzten Weg antritt, ist Marie noch einmal bei ihm. Und er, über den die Zeit längst hinweggegangen ist, blickt mit Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen.
Robert Seethaler ("Der Trafikant") erzählt in seinem Roman die Lebensgeschichte eines stillen Außenseiters. In beeindruckend einfacher, aber äußerst präziser Sprache entsteht ein leises, unaufgeregtes Porträt eines einfachen Menschen, das tiefsinnig und humorvoll zugleich die großen Fragen nach Glück, Leben und Tod verhandelt.

 

„DIE BARMHERZIGEN LEUT´ VON MARTINSRIED“ (im Abo)
von Oliver Storz
am Samstag, 15. Februar 2020, um 19:30 Uhr
 
In einer mondlosen Aprilnacht 1945 hören die Bewohner des kleinen Dorfs Martinsried das Schnaufen einer Dampflok, ihr Näherkommen, das Halten und das Wiederanziehen und Weiterrollen der Wägen. Am Morgen folgt die schreckliche Entdeckung: Nach dem Rückzug der Wehrmacht wurden vier Güterwaggons eines SS-Sonderzugs mit dreihundert jüdischen Deportierten zurückgelassen. Die Schreie der Gefangenen sind nicht zu überhören und doch traut sich niemand im Dorf, etwas zu unternehmen. Während sich die einen hinter den Befehlsstrukturen verstecken und die Anweisungen der ihnen übergeordneten Instanzen abwarten, sind die anderen wie gelähmt vor Angst. Nur Anna, die 18-jährige Tochter des Ortsbauernführers, BDM-Mitglied und eine glühende Hitler-Verehrerin, entwickelt Mitgefühl: Bei Bombenangriffen weigert sie sich, Zuflucht zu suchen, denn die Menschen in den Waggons "könnet au net in’ Keller". Anna versucht, den allseits geachteten Frontoffizier Michael Wöhr zu überzeugen, etwas zu tun. Als alle Bemühungen erfolglos bleiben, organisiert sie - zusammen mit einigen anderen Dorfbewohnerinnen - Lebensmittel und Wasser für die Gefangenen. 
 
Der Regisseur und Drehbuchautor Oliver Storz (1929-2011) gilt als einer der renommiertesten Filme- und Fernsehmacher Deutschlands. Nach dem Erfolg der Uraufführung 1989 an der WLB Esslingen wurde das Drehbuch "Die barmherzigen Leut’ von Martinsried", das auf einer wahren Begebenheit beruht, 1995 in der Regie des Autors verfilmt. "Drei Tage im April", so der Titel, fand große Beachtung bei Publikum und Kritik und zählt zu den wichtigsten Filmen der deutschen Fernsehgeschichte.

 

„FRANK DER FÜNFTE“ (im Abo)
von Friedrich Dürrenmatt mit Musik von Paul Burkhard
am Samstag, 21. März 2020, um 19:30 Uhr
 
Frank der Fünfte führt seine Privatbank in irgendeiner liebenswürdigen Altstadt in einer mittleren Großstadt in langer Tradition. Doch die Geschäfte laufen schlecht. Während seine Ahnen noch die Wallstreet regierten, sein Großvater ganz China im Griff hatte, kann die Bak heute nicht einmal mehr einmal mehr ein mittelgroßes Elektrizitätswerk finanzieren. Um den Bankrott zu entgehen, inszenieren der Bankier und seine Frau Ottilie seinen Tod. Nur die sechs verbliebenen Angestellten sind eingeweiht in den Betrug – denn er ist ohnehin das Geschäftsmodell der Bank. Man liquidiert Bankkunden, sobald sie ihr Konto auflösen wollen, erpresst oder inszeniert Versicherungsbetrug, verkauft Sandkuhlen als Goldgruben, hier und da ein notwendiger Mord. Doch das Modell hat ausgedient. Geplagt von seelischen und körperlichen Gebrechen träumen die Mitarbeiter der Gangsterbank allesamt scheinheilige Träume von einem anständigen Leben: Personalchef Egli und Frieda Fürst suchen ihr privates Glück seit über zwanzig Jahren, der Prokurist Böckmann träumt von einem Kinderheim, der Schalterbeamte Kappeler will seine schwangere Freundin heiraten, sein Kollege Häberlin sehnt sich nach lebenslangem Zuchthaus und dessen  sorglosem Frieden. Doch jeden Tag aufs Neue siegt die Bank und alle bleiben wo sie sind. Bis ein anonymer Erpresser das Gleichgewicht der Gaunereien über den Haufen wirft…
 
Friedrich Dürrenmatts 1958 entstandene groteske Komödie ist nicht nur ein Angriff auf die Finanzwelt, sondern auch eine Parabel auf die Gesellschaft im Allgemeinen. Dürrenmatt schreibt: „Es wurde behauptet, Menschen, wie ich sie im Frank zeige, gebe es einfach nicht. Der Autor, als Beobachter der Menschen und seiner selbst, ist dessen nicht so sicher. Gewiss, meine Privatbank ist eine Fiktion. Aber wir alle wollen das Gute wie Franks Angestellte, glückliche Kinder, ein Häuschen in Maibrugg, Anständigsein. Seien wir auf der Hut,, dass wir vom Guten nicht nur singen wie sie.“ Das Stück zeigt nicht nur eine Gesellschaft einer Krise ihrer Wirtschaft, sondern in einer Krise ihrer Werte. Die Korruption ist überall – selbst in der Familie.

 

Kinderstück: „URMEL AUS DEM EIS“                       
von für Zuschauer ab 5 Jahren
am Dienstag, 19. November 2019, um 10:00 Uhr
 
Professor Habakuk Tibatong lebt mit seinem sprechenden Hausschwein Wuzz auf der insel Titiwu. Er hat eine Methode entwickelt, Tieren das Sprechen beizubringen, und sogar eine Sprachschule eröffnet. Ping Pinguin, Wawa der Waran und der traurige, ewig melancholisch vor sich hin singende Seeelefant sind allesamt seine Schüler, auch wenn jeder von ihnen seinen ganz individuellen und durchaus charmanten Sprachfehler nicht so richtig in den Griff bekommt. Eines Tages wird ein Eisberg mit einem großen Ei an der Küste angeschwemmt und die geordnete Inselwelt Titiwus gerät gehörig ins Wanken. Denn aus dem Ei schlüpft ein kleines Tier mit Flügeln auf dem Rücken. Das Urmel ist grün, quäkt und vermisst seine Mama. Es ist halb Saurier, halb Säugetier, ein bisschen verzogen und extrem neugierig. Da König Pumponell beschlossen hat, dass er für seine Großwildsammlung noch ein Exemplar eines Urmels braucht, droht Gefahr! Doch er hat nicht mit dem Erfindungsreichtum von Professor Tibatong und seinen tierischen Freunden gerechnet.
 
Der Kinderbuchklassiker „Urmel aus dem Eis“ erschien 1969 und wurde durch die Fassung der Ausgsburger Puppenkiste berühmt. Max Kruse zeichnete seine Figuren mit  einem liebevollen Blick und viel Humor. Ein Spaß für die ganze Familie!

Karten für das Kinderstück erhalten Sie zum Preis von 4,00 Euro bei der Stadtverwaltung Ilshofen.
   

Das Abonnement (5 Aufführungen) kostet:

I. Platz    60,00 Euro                           Schüler u. KB  30,00 Euro

II. Platz   50,00 Euro                           Schüler u. KB  25,00 Euro
 

Die Einzeleintrittskarten kosten:

 I. Platz    14,00 Euro                           Schüler u. KB  7,00 Euro

II. Platz   12,00 Euro                           Schüler u. KB  6,00 Euro

Schüler und KB ab 10 Personen erhalten 10 % Ermäßigung.

  
Weitere INFORMATIONEN und GUTSCHEINE erhalten Sie bei der Stadtverwaltung Ilshofen,
Tel.: 07904 702-0, Fax.: 07904 702-12, E-Mail: info@ilshofen.de, oder übers Internet: www.ilshofen.de  

KARTEN und ABONNEMENTS sind bei der Buchhandlung Dunz Ilshofen Tel.: 07904 206, erhältlich.
 

WIR LADEN SIE HERZLICH ZUR NEUEN SPIELZEIT EIN UND FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH!

 

Den Bestuhlungsplan der Roland-Wurmthaler-Halle können Sie hier einsehen: