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Eckartshausen

Die Geschichte des ehemaligen Weilers Eckartshausen im einstigen hällischen Amt Bühler ist eng verbunden mit der Gemeinde Großallmerspann, zu der auch Oberschmerach gehörte. Von 1893 bis 1971 war Eckartshausen Sitz einer selbständigen Gemeindeverwaltung.

Eckartshausen

Der Ort, im 9. bis 11. Jahrhundert gegründet, lag im fränkischen Maulachgau. Eckartshausen, ursprünglich "Oggershusen" geschrieben, wird urkundlich erstmals 1298 genannt. Im 18. Jahrhundert gab es in Eckartshausen nur hällische Untertanen. Von Bedeutung für die Entwicklung des Ortes Eckartshausen war 1867 der Neubau der "Kochertalbahn" von Schwäbisch Hall nach Crailsheim mit Errichtung eines Bahnhofs, dem später ein Lagerhaus folgte.

Zum Teilort Großallmerspann

In den ersten Jahrhunderten blieb der Ort eine Filial der Pfarrei Lendsiedel. Von 1674 bis 1730 folgte eine gezielte Ansiedlung katholischer Neusiedler, so dass Großallmerspann 1730 wieder ganz katholisch war. Nach Ende des 2. Weltkriegs stieg durch die Heimatvertriebenen die Zahl der katholischen Christen gewaltig an. Großallmerspann entwickelte sich zu einem Mittelpunkt einer großen Pfarrei mit Sitz des Pfarrers und der Hauptkirche.